Den Omega-3 Fettsäuren werden zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt.  Eine amerikanische Forschungsgruppe konnte neuerdings belegen, dass diese auch antiinflammatorische (entzündungshemmende) Effekte nach einem intensiven, exzentrischen Krafttraining provozieren. Damit konnte belegt werden, dass die Regeneration bzw. Wiederherstellung nach großen Belastungen aktiv gefördert wird (nach Jouris et al., 2011). Ein Nebeneffekt der Omega-3 Verabreichung war interessanterweise auch, dass eine leistungssteigernde Wirkung der Omega-3 Fettsäuren auftrat. Dies konnte schon eine Forschergruppe um Smith et al., 2011 belegen, die von einen anabolen Effekt der Fette in ihrer Arbeit berichteten.

Für wen sind diese wissenschaftlichen Erkenntnisse nun interessant?

Von diesem Effekt können alle Personen profitieren, die sehr intensiv trainieren und zum Beispiel Exzentrisches Krafttraining oder High-Intensity-Training (HIT) betreiben. Aber auch Bergsteiger spüren beim Bergabgehen die große exzentrische Belastung, die am nächsten Tag für den gepflegten Muskelkater sorgt. Im Laufbereich kann die verstärkte Aufnahme von Omega-3 Fettsäuren besonders hilfreich sein, da die Muskultatur in der Landephase das mehrfache Körpergewicht abfedern und stabilisieren muss. Man denke an die großen Belastungen, die in einem Laufwettbewerb auftreten, wo man an die individuelle Leistungsgrenze geht. Also nach dem Laufevent bitte besonders gut auf die Aufnahme von Omega-3 Fettsäuren achten, da hier die Muskulatur besonders stark beansprucht wurde. Viele Marathonläufer kennen es aus eigener Erfahrung, wie lange nach dem Event sich die Beine schwer und belastet anfühlen.

In welchen Lebensmitteln befinden sich besonders viele Omega-3 Fettsäuren?

Omega-3 Fettsäuren

  • Leinöl
  • Lachs
  • Chia Samen
  • Walnüsse
  • Rapsöl
  • Forelle

Unser Tipp:

Der tägliche Löffel Leinöl zum Salat, Chiasamen zum Müsli und 2x/Woche einen biologischen Lachs oder Sardellen auf den Teller.