High intensity interval training (HIT-Training) und Sprintintervalle (SIT-Training) erfreuen sich auch im Hobby- und Freizeitbereich gesteigerter Beliebtheit. In Cross Country Rennen müssen Athleten in spezifischen Phasen des Rennens supramaximale Leistungen weit über 500 Watt erbringen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Dies erfordert neben einer gut ausgeprägten aeroben Ausdauerleistungsfähigkeit auch anaerobe Fähigkeiten, die mit intensive Trainingsinhalte und -methoden z.B. am Sprintergometer entsprechend ausgeprägt werden müssen.

Wie ist die wissenschaftliche Evidenz für HIT-Trainings und Sprintintervalle?

 

Mountainebike

In einer aktuellen Studie von Inoue et al. (2016) wurden bei professionellen Mountainbikern zusätzlich zum normalen Trainingsregime 3 x pro Woche HIT-Trainingseinheiten bzw. SIT-Trainingseinheiten für 6 Wochen integriert. Das high intensity interval training (HIT) entsprach 7 – 10x 4-6min an der höchst tolerierbaren Belastung. Das sprint interval training (SIT) eine 8 – 12 x 30s Maximalbelastung. Nach den 6 Wochen konnte eine signifikante Leistungssteigerung von 7,8% in der HIT-Gruppe und 5% in der SIT-Gruppe in einem rennähnlichen Leistungstest gemessen werden.

Die richtige Trainingsmethode zur richtigen Zeit kann demnach auch bei hochtrainierten Sportlern zusätzliche Leistungsentwicklungen bringen.

Wichtig erscheint uns der Hinweis, dass HIT-Trainings aber auch SIT-Trainings nur auf einer gut aufgebauten Grundlage längerfristig funktionieren. Es liegt momentan im Trend der Zeit immer kürzer und intensiver zu trainieren. Leider vergessen viele dabei, dass der Körper auch geringe und moderate Bewegung z.B. für die Gelenke und unser Nervensystem benötigt. Im Gesundheitssport haben beide Trainingsmethoden allerdings keinen Platz.

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train hard – live strong!